Stefan Felten Online-Redakteur Rotating Header Image

News-Apps: Nachrichten programmieren

Derzeit schaffe ich es einfach nicht, mein Blog hier halbwegs regelmäßig mit neuen Artikeln zu bestücken. Im Job gibt’s einfach zu viel zu tun. Natürlich bewegen mich weiter die neuesten Entwicklungen im Online-Journalismus.

Was ich gerade besonders interessant finde, ist Datenjournalismus. In diesem Zusammenhang habe ich gerade dieses Video entdeckt, das Vocer mit Scott Klein (@kleinmatic) geführt hat (11.04.2012). Er ist bei der gemeinnützigen Journalisten-Organisation “ProPublica” für die Abteilung “News Applications” zuständig.

ACTA? Nein!

Positiver erster Eindruck: News-Aggregator ‘myEdition’ des Springer-Verlages im Beta-Test

MyEdition - ein News-Aggregator -Projekt aus dem Hause Springer für das iPad.

Seit dem letzten Wochenende läuft ein neuer iPad-News-Aggregator der Axel Springer AG als so genannte “closed Beta’. Die “native” iOS-WebApp ‘myEdition‘ sollen zunächst 500 Nutzer, darunter auch ich, in einer “closed beta’ für mehrere Monate testen. Ähnlich wie Flipboard soll ‘myEdition’ personalsiert Nachrichten aus dem Netz in Form eines Magazins anzeigen, allerdings zunächst nur Inhalte von Springer-Websites, wie Bild.de, Welt.de oder Hamburger-Abendblatt.de.

Nachtrag: Retweeten aber richtig

retweet

Mein Blogbeitrag über korrektes journalistisches Zitieren und Retweeten hatte große Resonanz. Alleine auf Twitter ist er 32 mal zitiert worden. Gleichzeitig ist mir aber auch bei einigen der Reetweets auf meinen Blogbeitrag klar geworden, wie schnell ein “unsauberer” Retweet die Ursprungsquelle komplett verwischen kann.

Retweet: Journalistisches Zitieren mit Twitter

Twitter - der so genannte 140-Zeichen-Dienst

Journalisten gehörten mit zu den Ersten, die den Kurznachrichtendienst Twitter schon kurz nach seinem Start 2006 intensiv nutzten. Mittlerweile ist Twitter zu einem wichtigen journalistischen Werkzeug und Traffic-Bringer für die Online-Websites von Medienanbietern geworden. Twitter nimmt auch in der journalistischen Ausbildung eine immer größere Rolle ein. Die Funktionsweise von Twitter ist recht einfach. Umso schwieriger ist der korrekte journalistische Umgang, etwa bei Zitaten oder der Quellenangabe.

Inhalte per API im Web verteilen – auch eine Möglichkeit für klassische Medienportale?

API

Ich bin heute auf einen Artikel im Tech-Blog Gigaom gestoßen, der mich an eine Idee erinnerte, die ich vor gut fünf Jahren einmal hatte. Warum nicht die Inhalte der eigenen Medienmarke auf anderen Webseiten platzieren, die dadurch an Inhalte kommen, die sie selbst nicht erstellen könnten und die für uns eine inhaltliche Verlinkung auf unsere Webseite bedeuten.

Journalistische Aufgaben heute und morgen

Arne Müseler / www.arne-mueseler.de

Noch zu viele Journalisten und Redakteure machen sich auch über 15 Jahre nach Erscheinen der ersten Medien-getriebenen Webseiten kaum Gedanken über echtes crossmediales, medienkonvergentes Arbeiten. Und wenn, dann ist “Crossmedia” nicht selten eine Worthülse. Das gilt für Print- wie Online-Kollegen, wenn auch nicht unbedingt gleichermaßen.

Journalismus im Daten-Zeitalter

datenjoournalismus_video

In den kommenden Jahren wird ein hierzulande noch unterentwickeltes Spezialgebiet des Journalismus immer wichtiger werden, das in den USA schon länger kultiviert wird. Datenjournalisten verarbeiten Daten aus Datenbanken. Sie recherchieren journalistische Themen aus dem, was im Meer der Datenbanken verbogen ist und versuchen die Datenmassen zu verstehen. Sie extrahieren das Wichtige und Relevante, verdichten und visualisieren es, machen es somit zu verständlicher Information.

“Journalismus als soziale Technologie”

Moderner Newsroom, hier der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti in Moskau.

Bei der Beschäftigung mit dem, nennen wir es mal ‘Journalismus der Zukunft’, bin ich im Netz auf eine Vorlesung von @Heinz Wittenbrink gestoßen, der im österreichischen Graz ‘SocialMedia und Journalismus’ lehrt. Seinen Blogbeitrag dazu überschrieb er mit “Journalismus als soziale Technologie“. Ich fand ihn auch deswegen ganz interessant, weil Journalisten üblicherweise nicht viel mit Technologie am Hut haben, es sein denn, sie berichten darüber.

Googles Panda knabbert auch an News-Websites

Mit Panda will Google vor allem Content-Farmen abstrafen, die häufig zahlreiche Inhalte von niedriger Qualität vorhalten, um so bei Suchanfragen vorn in der Trefferliste zu landen. Doch auch "duplicate content" hat der Panda im Visier.

Das musste doch irgendwann so kommen. Offensichtlich haben gerade die Newsportale von regionalen Tageszeitungen ein Problem mit “duplicate content”. Wie Meedia jetzt errechnet hat, sind durch Googles Panda Update auch News-Websites in der Sichtbarkeit der Suchmaschine herunter gestuft worden.